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Ohne das World Wide Web geht heute bekanntlich fast nichts mehr. Und jeder, der in der digitalen Welt unterwegs ist, hinterlässt dort auch Spuren – ob er will oder nich. Oft gehen wir auch viel zu leichtsinnig mit unseren Konten und Passwörtern im Internet um. Zum Beispiel dann, wenn wir denken, dass ein Passwort für mehrere Konten schon genügen wird. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann geht es Ihnen wie einem Großteil der Internetnutzer. Diese kleine aber feine Nachlässigkeit im Internet kann aber ganz leicht zum Problem werden. Nämlich dann, wenn Ihre Accounts gehackt werden.

Man könnte sich jetzt fragen, was Hacker mit privaten Informationen von uns überhaupt anfangen wollen. Im Gegensatz zu Politikern oder Promis, haben die meisten von uns keine geheimen Chatverläufe oder Telefonnummern, die nicht an die Öffentlichkeit geraten sollten. Das stimmt. Und deswegen sind für Hacker ganz andere Dinge von Ihnen von Bedeutung: Ihre Identität! Und das kann weitreichende Folgen haben. Ihre E-Mail-Adresse kann zum Beispiel dazu benutzt werden, Spam Nachrichten zu versenden. Mit Ihren Konto- oder Kreditkartendaten kann munter online geshoppt werden und mit Ihrem Namen in Kombination mit ihrem Geburtsdatum lässt sich mehr Schaden anrichten, als Sie vielleicht denken würden.

Damit Sie auch in Zukunft sicher sind vor Identitätsdiebstahl, haben wir Ihnen mal ein paar Tipps zusammengestellt.

Tipp eins

Wenn Sie sich Ihr Passwort merken können, ist es zu leicht. Auch wenn Sie denken, noch so kreativ gewesen zu sein, weil sie den Namen Ihres Hundes, den Geburtstag Ihrer Mutter und Ihre Lieblingsfarbe irgendwie verarbeitet haben – Schnuffi23011963orange – lassen Sie es lieber sein. Eine willkürliche Folge von Zahlen und Buchstaben ist immer sicherer, als tatsächliche Namen, Wörter oder Daten aus dem persönlichen Umfeld. Um sich diese dann trotzdem zu merken, kann eine kleine Eselsbrücke helfen. Überlegen Sie sich einen Satz, zum Beispiel “Meine Schwester ist 1 Jahr älter als ich und sie ist meine Nummer 1”. Dann nehmen sie die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter und Zahlen und setzen sie wieder zusammen: MSi1JäaiusimN1”. Übrigens: Je lustiger der Satz, desto besser können Sie sich Ihr neues, sicheres Passwort auch merken. Probieren Sie es doch direkt aus!

Tipp Nummer zwei

Die Mehr-Stufen-Authentifizierung. Dieses System lässt sich bei vielen Websites oder Apps einrichten. Dabei müssen Sie immer mehrere Fragen beantworten, um sich bei Ihrem Account einzuloggen. Das kann zum Beispiel Ihr normales Passwort sein und ein extra Code, der Ihnen nach der Passworteingabe an Ihre hinterlegte Handynummer geschickt wird und den Sie dann noch auf der Anmeldungsseite eingeben müssen.

Tipp drei

Lieber einmal zu wenig als einmal zu viel. Das gilt beim Thema E-Mails. Bei den sogenannten Phishing Mails geht es den Betrügern vor allem darum, Ihre Identität mit den Daten von Ihren privaten Konten in Zusammenhang zu bringen. Bestimmt kennen Sie das: Sie bekommen eine Mail und denken schon beim Betreff, dass es sich bestimmt um Spam handelt. Diese Mails wandern dann ungeöffnet in den Müll. Manchmal ist es aber nicht so offensichtlich, denn oft stehen im Betreff Dinge wie “Ihre Bestellung” oder “Erneute Anmeldung bei Ihrem Konto erforderlich”. Hier gilt die Regel: Immer erst den gesunden Menschenverstand einschalten und niemals auf Links in Mails klicken, die Ihnen unbekannt sind. Außerdem sollten Sie nie Anhänge öffnen, wenn Sie nicht genau wissen, worum es sich handelt. Wichtig zu wissen ist auch, dass Unternehmen oder Banken Sie nie in Mails dazu auffordern werden, Ihre Daten einzugeben. Sollten Sie sich bei einer Mail unsicher sein, lieber einmal kurz beim Kundenservice oder direkt bei der Bank anrufen.

Und last but not least

Überlegen Sie sich immer gut, ob Sie Ihr tatsächliches Geburtsdatum im Internet preisgeben müssen. Mit dieser Angabe und Ihrem Namen können Hacker nämlich ziemlich großen Schaden anrichten. Überlegen Sie doch bloß mal, wie oft man zum Beispiel bei einer Versicherung am Telefon nach seinem Geburtsdatum gefragt wird, damit die Mitarbeiter wissen, dass es sich wirklich um Sie handelt. Deshalb sollten Sie mit diesen Daten wirklich vorsichtig umgehen. Besser ist es, das tatsächliche Datum auf Websites oder Social Media Plattformen einfach um einen Tag nach vorne oder hinten zu verschieben. Aus dem 7. Januar wird also zum Beispiel einfach der 8.

Wenn Sie ein paar einfache Schritte beachten, werden Sie auch weiterhin der Herr oder die Frau ihrer eigenen Daten bleiben!

Als kleiner Sicherheitsdienstleister in Detmold gestartet, ist die WOS GmbH heute ein erfolgreiches Unternehmen mit über hundert Mitarbeitern. Ein routiniertes Team, harte Arbeit und eine große Portion Leidenschaft haben es uns ermöglicht, kontinuierlich zu wachsen und unsere Geschäftsfelder auszubauen. Heute bieten wir neben unserem Kerngeschäft – dem Objektschutz – weitere Dienstleistungen aus dem Bereich Security Management im Raum Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an.